Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Studentenjobs stehen klassische Bürotätigkeiten. Es folgen das Kellnern und die Nachhilfe. Statistiker Stefan Fritsch weiß womit Studenten ihr Geld verdienen.

Rund 60 Prozent der Studenten arbeiten - sei es während der Semesterferien oder auch regelmäßig während der Vorlesungszeit. Das sagt eine Erhebung der Studentenwerke. Vor allem bezieht sich diese Zahl auf die so genannten "Normalstudenten". Damit sind diejenigen gemeint, die noch nicht verheiratet sind, aber auch nicht mehr bei den Eltern wohnen, die Vollzeit studieren und die gerade im Erststudium stecken.

Sprachwissenschaftler arbeiten häufiger als Physiker

Dabei gibt es durchaus Unterschiede zwischen den Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen. Bei den Sprachwissenschaftlern haben beispielsweise drei Viertel einen Nebenjob, bei den Physikern sind es weniger als 30 Prozent.

"Spitzenjob ist Wiesen-Bedienung. Man kann dort in zwei Wochen mit 5.000 Euro rechnen. Wenn man das Glück hat, in einem VIP-Bereich zu arbeiten, können es auch 10.000 Euro werden."
Stefan Fritsch, Statistiker

Der durchschnittliche Stundenlohn liegt bei neun bis zehn Euro pro Stunde. Allerdings ist die Spannbreite der Verdienste riesig. Was die Studenten mit dem Geld machen? Die meisten brauchen es für ihren Lebensunterhalt.