Ein Studium kostet viel Geld: Studiengebühren, Unterhalt, Fahrtkosten, Bücher, Miete und vieles mehr, was bezahlt werden muss. Manche lassen sich das Studium von den Eltern finanzieren, andere nehmen einen Studienkredit auf, der sich zur Schuldenfalle auswachsen kann.

"Wir haben immer wieder Leute hier, die haben ein tolles Studium gemacht, tolle Abschlüsse, verdienen aber kein ordentliches Gehalt, mit dem man Leben und auch noch den Kredit zurückbezahlen kann."
Claudia Lautner, Schuldnerberaterin beim Diakonischen Werk Köln

Wenn das Geld fehlt, um das Studium zu finanzieren, nehmen viele Hochschüler einfach einen Studienkredit auf. Sie erhoffen sich davon, sich auf ihr akademische Ausbildung konzentrieren und somit schnell den Abschluss machen zu können. Das Ziel: Einen gut bezahlten Job zu finden, von dem man dann leben und natürlich auch die Schulden begleichen kann. Aber oft genug gestaltet sich der Berufseinstieg schwierig und der Studienkredit wächst sich zur Schuldenfalle aus.

"Wenn Studenten oder ehemalige Studenten ihren Studienkredite nicht zurückzahlen können, bei der KFW-Bank, dann ist die KFW-Bank ein ganz normaler Gläubiger. Die sind auch nicht schärfer oder schwieriger. Da gibt es andere Banken, ganz frei auf dem Markt, die sehr hartes Inkasso betreiben."
Claudia Lautner, Schuldnerberaterin beim Diakonischen Werk Köln