Die supergesunde Aroniabeere kommt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika und wächst auch gut bei uns. Vor allem in Brandenburg und Sachsen wird sie angebaut. Bald ist Erntezeit!

Die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, ist dunkelviolett und ähnelt der schwarzen Johannisbeere. Ihr Geschmack ist herb-säuerlich. Die Beere wird zu Saft oder Marmelade verarbeitet und auch im getrocknetem Zustand angeboten. Die Schalen, wo die meisten der gesunden Stoffe enthalten sind, werden zu Pulver gemahlen, das in alles mögliche daruntergemischt werden kann. 

Die gesunden Inhaltsstoffe:

  • Vitamin C, A, E und K
  • Folsäure
  • Polyphenole (Antioxidantien)
  • Eisen
  • Jod
  • Kalium
  • Zink

Die Aroniabeere ist entzündungshemmend, reguliert den Blutzucker und stärkt das Immunsystem.

Widerstandsfähig und frostresistent

Der russische Botaniker Wladimirowitsch Mitschurin war Ende des 19. Jahrhunderts in Kanada unterwegs, wo die Aronia wächst, und war auf der Suche nach Obstsorten, die auch im kalten Norden Russlands wachsen würden.

Mitschurin hat Aronia-Sträucher mitgenommen und sie solange gekreuzt, bis sie frostresistent waren und sogar in Sibirien wuchsen. Bis minus 35 Grad halten sie aus. Außerdem sind sie gegen Pilze widerstandsfähig und scheinen für Schädlinge wenig attraktiv zu sein.

Passt gut in jeden Garten

Über Russland sind die Sträucher dann nach Ostdeutschland gekommen. Vor der Wende gab es große Aronia-Anbauflächen in Brandenburg und Sachsen. Nach der Wende geriet sie in Vergessenheit. In den letzten Jahren hat der Anbau wieder zugenommen. Auf insgesamt 400 Hektar werden in Deutschland Aronia-Beeren angebaut. Die Aronia fühlt sich überall wohl und passt problemlos in jeden Garten.

Heimisches Superfood: