Walnüsse helfen Darmkrebs zu vermeiden und enthalten Vitamine, die gut für unser Gehirn sind. Außerdem zügeln sie unsere Lust auf Fettes und Süßes.

Wissenschaftler haben Walnüsse klein gehackt und fermentiert auf Tumorzellen aufgebracht. Das hat bewirkt, dass sich die Tumorzellen zurückgebildet haben und sich das für Krebs typische Zellwachstum verlangsamt hat. Walnüsse können also präventiv gegen Darmkrebs helfen, sagt die Dermatologin Christine Bayerl.

"Man hat gesehen, dass in dieser Kombination Tumorvorläuferzellen herausgeschafft wurden, dass die Reifung der Zellen wieder ordnungsgemäß verläuft und auch dieses schnelle Zellwachstum, was typisch ist für Tumore herunterreguliert wird."

Außerdem enthalten Walnüsse unter anderem vitaminähnliche Substanzen, die im Gehirn für eine schnelle Datenübermittlung sorgen. Eine US-Studie hat gezeigt, dass Studenten, die Walnüsse gegessen hatten, kritischer denken konnten. Allerdings heißt das im Umkehrschluss nicht, dass Walnüsse intelligenter machen. Die Testpersonen haben schon eine gewisse Intelligenz mitgebracht.

Nördliche Walnüsse sind bitterer

Deutschland ist Walnuss-Importland. Grund ist die Abholzung während des Ersten Weltkriegs für die Waffenproduktion. Das Holz wurde für den Schaft von Gewehren gebraucht. Seitdem haben die Walnussbäume in Deutschland ein stiefmütterliches Dasein gefristet. Für den Geschmack der Nuss gibt es eine Faustregel: Je nördlicher das Anbaugebiet, desto bitterer der Geschmack der Nuss.

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Und noch ein Tipp: Vor dem Essen die Nuss schütteln. Wenn sie klappert, dann schmeckt sie eher gammelig. Hört ihr nichts, dann ist sie frisch und lecker.