Marcus Bornheim ist noch zweiter Chefredakteur bei ARD-Aktuell und wird ab Oktober den Chefposten von Kai Gniffke übernehmen. Wie er sich die Zukunft der "Tagesschau" vorstellt, erzählt er in Eine Stunde Was mit Medien.

Marcus Bornheim übernimmt im Oktober die Chefredaktion von Kai Gniffke bei ARD-Aktuell. "Wir werden die Tagesschau noch stärker digitalisieren müssen", sagt Marcus Bornheim - und tritt mit dem Versprechen an, die alte "Nachrichtentante" der ARD in die Zukunft zu führen.

Marcus Bornheim
© ARD Pressebild , Bearbeitung Deutschlandfunk Nova

In den vergangenen zwei Jahre war Marcus Bornheim stellvertretender Chef von ARD-Aktuell. Dazu gehören nicht nur die Nachrichtensendungen und -magazine Tagesschau, Tagesthemen und Nachtmagazin, sondern mit Tagesschau24 auch ein eigener Fernsehkanal, das digitale Angebot tagesschau.de und diverse Social Media-Kanälen.

"80 Prozent der Leute sollen in Zukunft 80 Prozent der Tätigkeiten bei uns erledigen können."
Marcus Bornheim, neuer Chef bei ARD-Aktuell

In Eine Stunde Was mit Medien spricht Marcus Bornheim über seine Pläne für die wichtigste Nachrichtenmarke in Deutschland:

  • Nur noch die Hälfte des Teams fürs klassische Fernsehen einsetzen
  • Die andere Hälfte für digitale Inhalte verpflichten.

Tagesschau zwischen Medienkritik und neuen Kanälen

Weitere Themen: Stürmischen Zeiten für klassische Medien in Deutschland, die Frage, wie sich Nachrichten in einer immer komplexeren Welt auch verändern müssen und die Pläne für das neue crossmediale Nachrichtenhaus. In dem soll die Redaktion von ARD-Aktuell besser Inhalte für Social Media-Kanäle wie Facebook und Instagram produzieren können.

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