Die Themen im Update: +++ Vier Mächte reden über Frieden +++ Algerier wählen Präsidenten +++ Südkorea sucht nach Überlebenden +++

  • In Genf haben sich die Außenminister der USA, Russlands, der Ukraine und die Außenbeauftragte der EU getroffen. Sie wollen eine Lösung für die Unruhen in der Ostukraine finden. Die Erwartungen an das Treffen waren vorher niedrig, weil sich die Teilnehmer gegenseitig vorwerfen, den Konflikt zu schüren. Der russische Präsident Wladimir Putin hat noch einmal in einem Fernsehinterview gesagt, dass sich sein Land nicht in die Ostukraine einmische. Aus seiner Sicht führt die ukrainische Regierung das Land in den Abgrund.
  • Die Algerier haben darüber abgestimmt, wer ihr nächster Präsident wird. Der große Favorit ist der jetzige Präsident Abdelaziz Bouteflika. Er ist 77 Jahre alt und schwer krank. Mehrere Oppositionsparteien hatten zum Wahlboykott aufgerufen, weil sie Betrug befürchteten. In der Hauptstadt Algier kam es zu Protesten. Ein vorläufiges Ergebnis wird für morgen erwartet.
  • Nach dem Fährunglück in Südkorea wird es immer wahrscheinlicher, dass die meisten Passagiere tot sind. Knapp 300 Menschen werden noch vermisst, viele davon Schüler. Mehr als 500 Rettungskräfte sind im Einsatz. Mit jeder Stunden sinken aber die Chancen, in dem kalten Wasser noch Überlebende zu finden.