Tischball, auch Showdown genannt, kommt aus Kanada. In Deutschland gibt es mittlerweile Mannschaften in 20 Städten. Es ist ein Sport für Blinde und Sehende, wobei letztere abgeklebte Skibrillen tragen - ein bisschen wie bei "Wetten Dass".

Manou Schad, 16, ist Schiedsrichterin bei der Bremer Trainingsgruppe für Tischball. Manou kann sehen. Sie entscheidet manchmal auch bei Spielen, bei denen ihr Vater mitspielt, der blind ist.

Für Tischball braucht es eine Art Tischtennisplatte mit Bande. Auf beiden Seiten gibt es ein Tor und in der Mitte ein Mittelbrett oder auch Netz, unter dem der Ball durchgespielt wird. Diese ist mit Stahlkugeln gefüllt und rasselt. Um zu punkten, muss der Ball in die Löcher rein. Dafür nutzen die Spieler einen Holzschläger, ähnlich einem Spatel, und sie spielen nur mit einer Hand.

Volle Konzentration auf das Gehör

Das entscheidende beim Tischball ist das Hören. Ein Sport für Blinde und Sehende, wobei sich letztere die Augen verbinden oder meist abgeklebte Skibrillen tragen.

Ursprünglich kommt Tischball aus Kanada. In Deutschland ist die Sportart in den vergangenen Jahren bekannter und auch populärer geworden. Inzwischen gibt es Mannschaften in 20 Städten.