Ein Erfolgsrezept für ein virales Video kann die Schauspielerin Meelah Adams nicht liefern, dafür aber die Zutaten, die mit zum Erfolg ihres Videos "Selfie from Hell" beigetragen haben.

Meelah Adams hat im Rahmen ihres Bachelors im Fach Medienproduktion einen Spot für das Buch "Fuck you Zombie" gemeinsam mit dem Regisseur Erdal Ceylan produziert. Sie spielt selbst die Hauptrolle in dem Horrorfilm, der gerade mal 1 Minute und 41 Sekunden lang ist. In ihrer Bachelor-Arbeit geht sie der Frage nach, wie ein Video viral wird und hat ihre Erkenntnisse direkt bei ihrem Spot angewendet.

"Der virale Erfolg hat viel mit Glück zu tun", sagt Meelah. Die Schauspielerin und Studentin hat dem Erfolg und Glück aber ein bisschen nachgeholfen. Die Viralität setzte sich aus zwei Komponenten zusammen: Inhalt und Qualität. Im Schnitt seien virale Videos nur drei Minuten lang, eben so kurz, dass sie sich jeder immer wieder zwischendurch angucken kann.

Geschicktes Seeding

Das allein macht ein Video aber noch nicht erfolgreich. "Viraler Erfolg ist nicht planbar", sagt Meehla. Und ein Erfolgsrezept kann auch sie nach ihrer Untersuchung von viralen Videos nicht liefern. Hinzu komme ein erfolgreiches virales Marketing oder auch Seeding genannt.

Meelah hat zunächst Freunde kontaktiert und sie um Likes und Shares gebeten. Zwar hätten sich viele positive Kommentare unter dem Video versammelt, erfolgreich sei es dadurch aber nicht geworden. Erst als Meelah ein paar Personen mit guter Social-Media-Performance erreichte, gingen die Zahlen deutlich nach oben. Aktuell ist ihr Video fast 10,5 Millionen Mal geklickt worden.

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