Wir trinken es, wir waschen damit, wir baden darin - dann fließt das Wasser in den Abfluss. Aber es geht nicht verloren, es taucht an anderer Stelle wieder auf. Manche Wassermoleküle sind viele Millionen Jahre alt - älter als unser Sonnensystem.

Bei der Wasserentstehung reagieren immer zwei Wasserstoffatome mit einem Sauerstoffatom (H2O). Der Wasserstoff für diese Reaktion steht schon seit dem Urknall zur Verfügung. Der Sauerstoff entstand dagegen per Kernfusion in den ersten Sternen, die vor unserer Sonne da waren.

Wie kam das Wasser auf die Erde?

Als sich unsere Sonne dann vor 6,4 Milliarden Jahren bildete, war das Wasser in ihrem interstellaren Gas schon mit dabei. Doch wie kam das Wasser dann auf die Erde?

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Natürlich ist Wasser auch immer weiter auf der Erde entstanden - durch die Knallgasreaktion von Sauerstoff und Wasserstoff.

Auch wenn manche der Wassermoleküle schon seit Millionen von Jahren im Wasserkreislauf kursieren, das Leitungswasser, was aus unseren Wasserhähnen kommt, ist im Durchschnitt 20 Jahre alt. Das heißt, es lagert schon seit zwei Jahrzehnten als Grundwasser im Boden.

"Wenn wir die Wasserleitung aufdrehen, dann kommt da Wasser raus, das sozusagen von den Kometen gekommen ist. Eis das sich mal angesammelt hat, fließt dann in ihr Glas und das trinken wir dann."
Andreas Burkert, Astrophysiker

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