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Weihnachten rückt näher. Nur welche Gaben machen wir unseren Liebsten in Zeiten der Pandemie? Und was sagen die eigentlich über uns aus? In der Ab 21 sprechen wir über Geschenke.

Warum sind Geschenke so ein sensibles Thema? Und wie gehen wir eigentlich mit der Enttäuschung um, wenn uns ein Geschenk nicht gefällt? Linda Mitterweger ist Psychologin und verrät, wie wir eine gesunde Schenk-Beziehung entwickeln können. "Möchten wir beispielsweise eine Abmachung treffen, dass es einen Maximalwert für Geschenke gibt? Oder dass wir nur zu bestimmten Anlässen schenken?"

Das Leben ist kein Wunschkonzert - oder doch?

Kein Event, kein Kino, kein Urlaub: Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Frage "Was schenken wir uns im Pandemiejahr?" Im Gespräch stellt Gründerin Karen Löhnert ein außergewöhnliches Erlebnis-Geschenk vor.

"Stell dir vor, du schläfst in einem Cube in einem Museum und kannst dann nachts sogar mit deiner Taschenlampe herumspazieren und das Museum erkunden."
Karen Löhnert, Gründerin

Jemanden zu haben, der die Essens- und Geschenkeinkäufe erledigt - das wär's. Andrea Lackeberg erfüllt solche Träume regelmäßig. Sie ist Personal Shopper in Berlin und kauft für fremde Leute Geschenke, sei es zum Geburtstag, am Jahrestag oder eben zu Weihnachten. Sie erzählt uns über ihren Job und wie er sich in der Pandemie-Zeit gewandelt hat.

Wissenswertes zu Geschenken

  • Laut der Kultursoziologin Elfie Miklautz ist das größte Geschenk eines, mit dem wir uns tief im Innersten erkannt fühlen. Aber: "Wenn das nicht der Fall ist, führt das zu einer Enttäuschung. Dann fühlt man sich verkannt, nicht angemessen wahrgenommen. Man hat den Eindruck, der andere versteht nicht, wer man eigentlich ist."
  • Tipp: Vor Heiligabend hohe Erwartungen lieber herunterschrauben. Erwarten wir viel von einem Präsent, sei die Enttäuschung meist schon programmiert, erklärt Familien- und Paarberater Georg Krause. Deshalb sollten wir uns von der Idee des perfekten Geschenks freimachen.
  • Wer nicht an einen Gott glaubt, feiert in den Weihnachtstage ohne religiöse Botschaft. Doch Schenken ist auch für Atheisten eine Form der Zuwendung, die das eigene Leben bereichern kann.
  • Für alle, die sich Geld und Stress sparen möchten, haben Experten einen ganz pragmatischen Tipp: Einfach mal nichts schenken.
  • Vom Handwärmer mit Dinkelfüllung bis zum Windlicht mit Zweigen: Kurz vor Weihnachten weder Geschenk noch Idee parat? DIY-Expertin Sabrina Hey weiß, wie wir mit einfachen Mitteln schöne Geschenke in kurzer Zeit herstellen können.
  • Übrigens: Während Frauen 2020 weniger für Weihnachtsgeschenke ausgeben wollen, sind Männer laut einer Studie deutlich spendabler als im Vorjahr. Weil im Zuge der Pandemie Events und Reisen wegfallen, geben die Deutschen in diesem Jahr jeweils mehr als 20 Prozent mehr für Spielwaren, Kleidung, Schmuck und Bücher aus.

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