Tommie Smith und John Carlos belegten beim 200-Meter-Sprint bei den olympischen Spielen 1968 erwartungsgemäß Medaillenplätze. Den Australier Peter Norman hatte niemand auf dem Schirm, und die Überraschung war riesig, als er den zweiten Platz holte. Doch dafür interessierte sich schnell niemand mehr. Denn er beteiligte sich am Protest der beiden US-Amerikaner - und für alle drei war ihre Karriere danach beendet.

Eine Wandmalerei in New York zeigt schwarze Sportler, die für die Rechte der Schwarzen eingestanden sind.
© Thomas Reintjes
Bei einem Spaziergang durch sein Viertel ist Deutschlandfunk-Nova-Autor Thomas Reintjes auf diese Wandmalerei gestoßen. Neben Tommie Smith und John Carlos sind darauf noch andere berühmte schwarze Sportler zu sehen: die Boxer Muhammad Ali und Jack Johnson, der Baseballer Edinson Vólquez und die Sprinterin Wilma Rudolph.