Sie sind wild und ungezähmt - und sie leben da wo wir Menschen leben: Wilde Tiere in der Stadt. Eichhörnchen und Füchse, Waschbären und Wildschweine - all dieser Viecher zieht es vom Land in die Stadt. Warum das so ist, klären wir in der Redaktionskonferenz mit Verena von Keitz.

Dass wir im Stadtpark auf Kaninchen treffen, auf dem Fahrradweg fast eine Taube überfahren oder eine Amsel auf unserm Balkon aus dem Blumenuntersetzer trinkt, das ist normal. Wenn jedoch ein Waschbär die Mülltonnen im Hof nach Essensresten durchwühlt, oder wir im Park einen Fuchs sehen, dann finden wir das schon ein bisschen seltsam.

Kommt, wir ziehen in die Stadt!

Diese wilden Tiere vermuten viel eher auf dem Land. Weit gefehlt, sagt dazu der Biologe und Philosoph Cord Riechelmann. Er hat das Leben von wilden Tieren in der Stadt untersucht. Und er sagt: Wildschweine, Füchse und Waschbären fühlen sich im städtischen Lebensraum viel wohler als auf dem Land.

So sieht es aus, wenn man Besuch von einem Waschbären bekommt

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Das Stadtleben prägt

Warum das so ist? Das Nahrungsangebot in Städten ist vielfältiger, im Winter wird es hier nicht so kalt. Außerdem passen sich die Tiere an das Stadtleben an. Hier bei DRadio Wissen haben wir übrigens schon einmal über ein Forschungsprojekt berichtet, das wilde Tiere in der Stadt erforscht.

Ein Waschbär passt sich dem Stadtleben an

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