In den USA wird ein Mann erschossen und sein Papagei wiederholt seitdem immer wieder den gleichen Satz. Jetzt wird diskutiert, ob das Tier als Zeuge vor Gericht zugelassen werden kann. Andere haben das schon längst erreicht, wie Bulldoge Clyde und Esel Buddy.

Seit einem Jahr immer die gleiche Leier. "Don’t fucking shoot“, sagt ein Graupapagei, der im Mai 2015 den Mord an seinem Besitzer beobachtet haben und die Tonlage des Ermordeten nachahmen soll. Neben diesem Satz soll der Papagei auch noch ein ganzes Streitgespräch mit der damaligen Frau des Toten wiedergeben.

Deswegen glauben seine Ex-Frau und seine Eltern, dass der Vogel Zeuge geworden ist, wie die Ehefrau ihren Mann erschossen hat. Der zuständige Staatsanwalt kennt bisher noch keinen Präzedenzfall, der es ermöglicht, einen Papagei in den Zeugenstand zu rufen und will den Sachverhalt genau prüfen.

Bulldogge entscheidet Mietstreit zu seinen Ungunsten

Aber es gibt tatsächlich schon Tiere, die es als Zeuge in den Gerichtssaal geschafft haben. In Köln wurde ein Mieter angeklagt einen Hund in der Wohnung zu halten, obwohl das laut Mietvertrag verboten war. Der Angeklagte behauptete, dass die Bulldoge Clyde bei seiner Mutter in einer Wohnung im selben Haus leben würde.

Um die Streitfrage zu klären, wurde Clyde schließlich in den Zeugenstand gerufen und hat die ganze Zeit zum angeklagten Mieter geschielt und eindeutig auf dessen Kommandos gehört. Das überzeugte die zuständige Richter, die der Klägerin Recht gaben und Clyde musste sein Koffer packen und ausziehen.