Stundenlanges Sitzen ist schlecht, führt zu Verspannungen, Thrombose und vielen anderen Krankheiten. Wer nicht still sitzt, senkt dagegen sein Sterberisiko.

"Sitzen ist das neue Rauchen", heißt es seit ein paar Jahren. Wissenschaftler haben mit Studien immer wieder die gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Sitzens auf den Körper nachgewiesen. Vor allem das lange Sitzen ist ungesund, weil der Körper seine Leistung herunterfährt und die Muskeln Pause machen.

Rumhampeln senkt Sterberisiko

Wer statt Stillsitzen lieber auf dem Stuhl rumhampelt, kann dadurch sein Sterberisiko minimieren. Das haben die Wissenschaftlerin Janet Cade und ihre Kollegen von der Universität in Leeds herausgefunden. In der Fachzeitschrift American Journal of Preventive Medicine haben sie die Ergebnisse ihrer Studie mit 13.000 Teilnehmerinnen veröffentlicht.

Wer regelmäßig mehr als sieben Stunden still sitzt, erhöht um 43 Prozent sein Risiko, eine potentiell tödliche Krankheit zu bekommen. Bei den Probandinnen, die schon etwas unruhig sitzen, stellten die Forscher diesen Zusammenhang nicht fest. Echte Zappelphilippas können sogar ihr Sterberisiko senken.

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