Die wurden diesmal in Zürich in der Schweiz verliehen, nicht wie sonst in den USA. Zu den Preisträgern gehörte das Entwickler-Team eines Urinals, das nicht spritzen soll. Die Forscher kamen in gelben Regenmänteln - Verkleidungen haben Tradition bei den Ig-Nobelpreisen. Ein anderes Team bekam den Ig-Nobelpreis fürs Vergraben von Unterhosen, um die Bodenqualität zu beurteilen. Da kam ein Teammitglied als Kakerlake verkleidet.
Ein Wirtschaftswissenschaftler aus Kalifornien hat außerdem in Experimenten herausgefunden, dass reiche Menschen eher von Süßigkeiten naschen, die für Kinder gedacht sind, als ärmere Menschen. Und eine Forscherin der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat sich gefragt, warum Eltern den Geruch von Babys mehr schätzen als den ihrer Teenager. Außerdem preiswürdig: Die Entdeckung, dass Mückenrüssel als 3D-Druckdüsen verwendet werden können.
Der seltsame Name der Ig-Nobelpreise ist übrigens ein Wortspiel. Ignobel heißt im Englischen so viel wie unehrenhaft oder unwürdig.
