Diese App ist für die Katz: Cat Snaps. Für gelangweilte Stubentiger gibt es aber noch mehr virtuelle Unterhaltung - wir werfen einen Blick auf Tier-Apps.

Für Katzen, die nicht nach draußen dürfen, sieht es schlecht aus mit der Mäusejagd. Damit aber die Indoormieze ihrem Jagdtrieb nachgehen kann, haben verschiedene Hersteller entsprechende Apps entwickelt. Bei diesen bewegt sich auf dem Screen des Tabletts eine virtuelle Maus, die die Katze mit der Pfote treffen muss.

Erwischt die Katze die Maus, ist ein Quietschen zu hören und die Maus ist erlegt. Das geht natürlich nicht spurlos am Tablettscreen vorüber, denn natürlich jagen Katzen mit ausgefahrenen Krallen. Aber auch dafür hat der Handel eine Lösung: Dicke Schutzfolien verhindern die Jagdspuren.

Virtuelle Mäuse jagen

Die virtuelle Mausejagd ist auch die Grundlage einer anderen Katzen-App, von der außerdem die Besitzer etwas haben sollen. Bei "Paint for Cats" muss die Katze ebenfalls mit schnellen Tatzenhieben virtuelle Mäuse auf dem Screen erbeuten. Jeder Tatzenhieb wird jedoch in Farbe festgehalten. So entsteht ein "Katzengemälde", das man sich ausdrucken und aufhängen kann. 

Selfies auf Pfotendruck

Nach dem selben Prinzip funktioniert "Cat Snaps" - eine kostenpflichtige App, die per Pfotendruck ein Katzenselfie schießt. Unser Tierexperte Mario Ludwig wollte die zu Hause testen, so ganz sind seine beiden Katzen allerdings nicht darauf abgefahren:

"Pünktchen fingerte recht lustlos zehn Sekunden lang auf dem Display herum - allerdings ohne die Kamera auszulösen und trollte sich dann in Richtung Futternapf. Spikey verkroch sich schon beim Anblick des iPads erbärmlich maunzend unter dem Sofa."
Mario Ludwig, Deutschlandfunk-Nova-Tierexperte
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Die Übersetzungshilfe

Sogar für eine bessere Kommunikation zwischen Mensch und Katze gibt es eine App: Der kostenpflichtige "Cat Translator" soll dabei helfen, die Laute der Katze richtig zu interpretieren. Ein Mikrofon zeichnet die Katzensprache auf und übersetzt sie dann für uns in Menschensprache.

Dating für Orang-Utans

Aber nicht nur Haustiere, auch Zootiere können auf Apps zurückgreifen. Im holländischen Tierpark Apenheul suchen sich Orang Utan-Weibchen nämlich wie bei Tinder einen Partner fürs Leben aus. Allerdings: Eine echte App ist das nicht. Schließlich übernimmt das Zoopersonal das Swipen, die Affen schauen nur zu. Und damit die die Tablets nicht zerstören, wurden sie vom Zoo mit Stahl verstärkt.

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