Gianluca Gimini hat Menschen gebeten, ihm ein Fahrrad zu zeichnen. Aus den Zeichnungen hat er dann echte Modelle gebaut. Fahren wäre aber mit den meisten Modellen tatsächlich lebensgefährlich.

Gianluca Gimini ist ein amerikanisch-italienischer Designer, der ein kleines Experiment gewagt hat. Er hat Menschen ein Fahrrad aus dem Gedächtnis zeichnen lassen. Aus den Zeichnungen hat er dann echte Fahrrad-Modelle gebaut. Die meisten davon wären allerdings nicht fahrtauglich. Denn außer Designern und Menschen, die beruflich viel mit Fahrrädern zu tun haben, fällt uns das Zeichnen von Fahrrädern erstaunlich schwer:

"Everybody else kind of remembers only that there are two wheels, a stearing gear a saddle and maybe some pedals. But they tend not to know, how the parts are connected."
Gianluca Gimini, Designer

Gianluca Gimini hat aber nicht versucht, die Fahrräder zu bauen, weil er den Menschen zeigen wollte, wie schlecht sie zeichnen. Er fand einfach spannend, was dabei rauskommt. Hier und da hat er ein paar Details verändert, aber es war ihm wichtig, die Einzigartigkeit der Zeichnungen zu erhalten.

Gemeinsam lachen beim Zeichnen

Die Zeichnungen sind enstanden während Gianluca daneben stand. Und dabei wurde ziemlich viel gelacht. Denn die meisten fanden es irgendwie witzig festzustellen, dass sie tatsächlich gar kein Fahrrad zeichnen können, obwohl sie vorher dachten, dass das gar nicht so schwer ist.

Besonders spannend fand Gianluca Gimini: auch hoch studierte Köpfe scheinen sich nicht besonders für Logik zu interessieren, wenn sie etwas wie ein Fahrrad malen. Und deshalb sind eben diese sehr speziellen Fahrräder bei dem Experiment herausgekommen.

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