Wie werde ich Hobby-Schatzsucher? Wir sagen euch, wie ihr mit kleinem Geldbeutel ins Geschäft einsteigen könnt und ob ihr euch die Geräte auch selbst basteln könnt.

Das wichtigste Utensil für den Hobby-Schatzsucher ist ein Metalldetektor. Im Netz bekommt man den schon ab 150 Euro. Es gibt Modelle mit verschiedenen Suchprogrammen: Metall, Schmuck oder Münzen.

"Die teureren Modelle sollen besser zwischen Metallsorten unterscheiden können und kosten 800 bis 1000 Euro."
Nail Al Saidi, DRadio Wissen

Wer löten kann, bastelt sich seinen Metalldetektor auch einfach selber. Im Netz gibt’s dazu diverse Anleitungen. Da werden dann Krückstöcke und alte Radios verarbeitet.

Wichtig ist natürlich auch eine Schaufel zum Buddeln, am besten einen Klappspaten, der in den Rucksack passt. Zur Orientierung sind dann noch ein Kompass und ein GPS-Gerät ganz wichtig - um die Orte später auch wiederzufinden, an denen man vielleicht noch mal weiterbuddeln möchte. Statt GPS-Gerät kann man auch sein Smartphone benutzen, ausgerüstet mit einer passenden App.

"Man kann sich das Equipment auch ausleihen. Oder einen Schnupperkurs mitmachen - die gibt’s mittlerweile in vielen großen Städten."
Nail Al Saidi, DRadio Wissen

Bevor man loslegt, sollte man die Rechtslage in seinem Bundesland checken und bei den Behörden nachfragen, wo man was machen darf. Von Bodendenkmäler und Ausgrabungsstätten muss man sich zum Beispiel fernhalten - von privaten Grundstücken sowieso.

Und wie findet man den perfekten Ort?

Am besten orientiert man sich am Anfang an anderen Schatzsuchern. Kontakte kann man über die Foren von Sondengängern knüpfen. Oder man verabredet sich gleich zu einer gemeinsamen Schatzsuche. Macht auch mehr Spaß.