Politiker führen den Kampf gegen Google und Facebook und auch irgendwie gegen die Europäische Union, um das hehre Ziel Datenschutz zu erreichen. Das und mehr ist Thema in: Eine Stunde Film.

Jan Philipp Albrecht sitzt für die Grünen im Europaparlament, ist innen- und justiz-politischer Sprecher der Fraktion. Seit 2012 beschäftigt er sich intensiv mit einer EU-weiten Datenschutzrichtlinie, die uns als Verbraucher, als User, als Internetnutzer davor schützen soll, dass Unternehmen wie Google oder Facebook mit unseren Daten machen können, was sie wollen. Ein Kamerateam hat ihn und die damalige Kommissarin für Justiz, Viviane Reding, zwei Jahre lang dabei begleitet. Heraus gekommen ist eine packende Dokumentation hinter den Kulissen des EU Parlaments über neue Gesetzgebungen für die digitale Zukunft: "Democarcy - Im Rausch der Daten".

Jan Philipp Albrecht ist auch unser Gast heute Abend in "Eine Stunde Film". Mit ihm reden wir über die Entstehung des Films und darüber, was Datenschutz eigentlich bedeutet.

Kein Jobs

Als hätte man es besser nicht platzieren können, kommt diese Woche auch "Steve Jobs" in die Kinos, die Biografie-Verfilmung des Apple-Monarchen mit Michael Fassbender in der Hauptrolle. Und das ist das Problem des Films: Trotz der nicht schlechten (wenn auch zu heroischen) Inszenierung wirkt Fassbender wie ein Fremdkörper und fast nie wie Jobs. Wir schauen rein.

Der Filmtitel "Scouts vs. Zombies" deutet schon darauf hin: Ja, es handelt sich um eine Horror-Komödie. Eine B-Movie-Horror-Trash-Komödie um genau zu sein, die aber durchaus Spaß macht. Untote überrennen die Stadt, und nur drei junge Pfadfinder (zusammen mit einer Stripperin) können die Welt noch retten. Man nehme "Shaun Of The Dead", rühre "Zombieland" und "Lesbian Vampire Killers" darunter. Fertig.