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Damit das Energiesparen in diesem Herbst und Winter einfacher wird, setzt Netzbastler Moritz Metz auf Smarthome-Technik. Dafür motorisiert Moritz sein Badezimmerfenster und installiert eine Open-Source-Software, mit der er es öffnen und schließen kann.

Nach dem milden Oktober kommt die kalte Jahreszeit langsam bei uns an. In dieser Folge Netzbasteln hat sich Deutschlandfunk-Nova-Reporter Moritz Metz daher gefragt, wie er es drinnen schön warm und hell haben kann und gleichzeitig Energie spart.

Moritz setzt dafür auf die Smarthome-Technik. Denn: Ein gut eingerichtetes smartes Zuhause kann viel mehr Energie sparen, als der Betrieb der Technik kostet. Dabei helfen ihm cloudfreie Open-Source-Lösungen wie "Tasmota" und "Home-Assistant".

Das Zuhause smarter machen

Moritz hat die Heizkörperthermostate gegen smarte Geräte mit Bluetooth ausgetauscht.
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz

Um die Temperaturen bedarfsgerechter senken zu können, wechselt Moritz die Heizkörperthermostate gegen smarte Geräte mit Bluetooth aus.

Für sein Badezimmerfenster möchte Moritz eine Hebelkonstruktion zum Öffnen und Schließen bauen.
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz

In seinem Badezimmer hat der Netzbastler ein Problem: Das typische Berliner Badezimmer hat ein Fenster, das sich nur von der Speisekammer aus über eine Stange und eine Hebelkonstruktion bedienen lässt. Das bedeutet: Es ist umständlich, das Fenster zu öffnen beziehungsweise zu schließen, zum Beispiel nach dem Duschen.

Moritz hat eine Hebelkonstruktion an seinem Badezimmerfenster befestigt.
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz

Das Problem löst Moritz mit einem sogenannten Linearantrieb, der die Fensterstange in der Speisekammer mithilfe von Klemmringen und einer Augenschraube auf und ab bewegen kann.

Den Motor für seine Hebelkonstruktion am Fenster steuert Moritz mit einer Open-Source-Software.
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz

Gesteuert wird der Motor von einem einfachen 2-Kanal-Relais, das Moritz mit der frei zugänglichen Smarthome-Software "Tasmota" geflasht und in einem sogenannten Interlock-Modus versetzt hat. Der sorgt dafür, dass keine Kurzschlüsse entstehen.

Für sein Smarthome benutzt Moritz die Software "Home Assistant".
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz

Eigentlich sollte die Smarthome-Zentrale "Home Assistant" die Heizung, das Fenster und weitere Sensoren und Aktoren verbinden und programmierbar machen. Aber bei Home Assistant gibt es nicht nur viele Funktionen, sondern auch viele kryptische Fehlermeldungen – es braucht also viel Fummelei und Geduld.

Shownotes
Fenster und Heizung
Energie sparen mit einem smarten Zuhause
vom 06. November 2022
Moderator: 
Sebastian Sonntag
Gesprächspartner: 
Moritz Metz, Deutschlandfunk-Nova-Netzbastler