Alles schläft? Einsam wach! Weihnachten und Silvester sind für den Schlafrhythmus eine echte Zumutung. Schlafexpertin Christine Blume weiß, wie es trotzdem klappt. Die schlechte Nachricht: frühes Aufstehen gehört dazu.

Für die Schlafexpertin Christine Blume ist die schlechte Schlaftaktung nach den Feiertagen ein kleiner Jetlag. Die äußeren Bedingungen sind wie gemacht für Probleme: Die Sonne geht spät auf, die Tage sind kurz und das Wetter ist trüb. Außerdem war das Essen vielleicht schwer – Stichwort Raclette – und alkoholische Getränke stets nur eine Armlänge entfernt. So fällt das Aufstehen im Winter besonders schwer. 

"Die Feiertage sind eine gefährliche Zeit für den Schlaf-Wach-Rhythmus. Um uns herum passiert nichts. Die Geschäfte haben geschlossen, alle Kollegen sind auch mehr oder weniger im Winterschlaf."

Wenig künstliches Licht kann hilfreich sein

Am besten würde eine Normalisierung des Schlafens in einer Umgebung ohne künstliche Lichtquellen funktionieren. Freizeit trägt ihrer Ansicht nicht entscheidend zu einem ungünstigen Schlaf-Wach-Rhythmus bei. Im Winter helfen ihrer Ansicht nach drei Dinge:

  • Zu einer normalen Zeit aufstehen
  • Abends nicht zu lange wach bleiben
  • Tagsüber möglichst viel Licht tanken
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Unter Twitter-Nutzern wird diskutiert, was denn nun ein ganzer Monat Freizeit mit dem Schlafrhythmus anstellen würde, wenn bereits wenige Tage problematisch sind. Christine Blume ist nicht der Ansicht, dass ein ganzer freier Monat den Schlafrhythmus völlig durcheinander bringen würde. Ein durchschnittlicher Mensch würde zu jeder anderen Jahreszeit ein bisschen Schlaf nachholen, vermutete die Schlafexpertin. Dann würde sich der Rhythmus einpendeln – auf täglich circa acht Stunden.

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