"Ku'damm 56" war 2016 einer der Serien-TV-Erfolge des Jahres. Diesen Sonntag startet die Fortsetzungsstaffel "Ku'damm 59". Neu im Kino ist diese Woche unter anderem "Maria Magdalena" - ein Historiendrama, das mit dem Gerücht aufräumen will, besagte Bibel-Figur sei die Mätresse von Jesus gewesen. 

Gerade mal zwei Jahre ist es erst her, dass die Katholische Kirche Maria Magdalena den Aposteln gleich gestellt hat. "Apostolin unter Aposteln" heißt es jetzt, und nicht mehr "Hure", wie jahrhundertelang zuvor. Der Film "Maria Magdalena" mit Rooney Mara in der Rolle der Gefolgsfrau Jesu, will genau das unterstreichen: Dass sie die eine Frau unter den männlichen Jüngern Christi war, die sich schon im Jahr 30 nach Christus gegen massive Anfeindungen der Männer durchsetzen musste, um Jesus folgen zu können. Der wiederum wird von Joaquin Phoenix gespielt, und auch drüber wird zu sprechen sein... 

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Eine Junge Frau bricht im Berlin der 50er Jahre aus den ihr auferlegten Konventionen aus: Anstatt einen auf biedere Standard-Tanzlehrerin in der Schule ihrer Mutter zu machen, tanzt sie verboten heißen Rock'n'Roll auf Wettbewerben. Tanz steht hier als Metapher für ihr gesamtes Ausbrechen aus der Spießbürgerlichkeit der deutschen Nachkriegszeit. 

Ku'damm 59: Ausbruch aus Konventionen

Ein Dreiteiler im Fernsehen, der 2016 zum Quotenhit wurde: "Ku'damm 56". Jetzt kommt die Anschluss-Staffel, mit "Ku'damm 59" geht's im ZDF weiter. Wieder mit Sonja Gerhard, Trystan Pütter, Emilia Schüle, Claudia Michelsen und vielen anderen deutschen Stars und weiter im Thema "Biedermeier-Deutsche vs. Rock'n'Roll Brandstifter". Wir haben die Stars am Filmset besucht und in die ersten Folgen reingeschaut. 

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"Der Hauptmann" heißt der neue Film von Robert Schwentke, mit Frederik Lau und Alexander Fehling. Es geht um einen einfachen, jungen Soldaten im zweiten Weltkrieg, der eine Hauptmann-Uniform findet. Um seine Überlebenschancen zu steigern, schlüpft er in den Mantel - und in die neue Rolle, die ihm Unerwartetes abverlangt. Eine wahre Geschichte über die klassischen "Geister, die man rief": Augen öffnend, bedrückend und beklemmend - auch durch das Schwarz-Weiß. Kerstin Gallmeyer hat den Regisseur des Films für uns getroffen.

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Für "The Florida Project" war Willem Dafoe gerade erst Oscar-nominiert, und auch wenn er den Preis nicht gewonnen hat, ist seine Leistung alleine schon Grund genug, sich den neuen Film von Sean Baker ("Tangerine L.A.") anzusehen. Ein Drama über einen klassischen, amerikanischen Motel-Wohnblock voller "White Trash", in dem Dafoe den Blockwart und Hausmeister gibt. Das Leben am Existenzminimum, weit entfernt vom amerikanischen Traum. Ein Mikrokosmos im Land der maximal begrenzten Möglichkeiten, mit herausragenden Kinder-Hauptdarstellern. 

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