Im Musikspiel "Wandersong" dreht sich alles ums Singen. Ein Barde muss darin die Welt retten – mit seinem Gesang. Zum Glück können auch schiefe Sänger das quietschbunte Game erfolgreich spielen.

Singen statt kämpfen: Im Singspiel "Wandersong" singen wir unsere Gegner in Gestalt eines Barden in Grund und Boden. Dieser Barde hat nämlich eine wichtige Aufgabe: Er muss die Welt vor dem Untergang retten. Dazu sammelt er die Strophen eines Lieds. Und er trägt einen Regenbogen mit sich herum, bei dem jede Farbe einen Ton anstimmt.

Ein quietschbuntes Abenteuer-Game

Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Optik des Spiels schon, sagt unsere Games-Expertin Jana Reinhardt: Sehr bunt ist das alles - und sieht so aus, als ob Kinder mit Papier ein Bild geschnipselt hätten. "Aber diese bunte Welt passt auch zum Helden: Unsere Spielfigur, also der Barde, ist so ein herrlich Dauer grinsender, immer positiver Typ." Gerade darum mache das Spiel auch gute Laune.

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"Wegen dieses simplen Kinder-Bastel-Papier-Looks hab ich das Spiel viel zu lange ignoriert, weil ich dachte, dass das Spiel zu einfach ist."
Jana Reinhardt, Deutschlandfunk-Nova-Games-Expertin
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Um die Welt zu retten, muss der Barde das "Lied der Erde" lernen. Und dafür bereist er die verschiedenen Dörfer der bunten Spielewelt und lernt ihre Bewohner kennen.

Mit Tönen Zahnräder steuern

Die verschiedenen Strophen des Lieds werden dabei von Wächtern bewacht. Der Barde muss einige Rätsel lösen, um an sie heranzukommen. Dabei nutzt er seinen Gesang, um beispielsweise Zahnräder zu steuern.

"Wer beim Singen total daneben liegt, wird nicht bestraft - hier verbreitet sich gute Laune sogar für sehr schiefe Singstars."
Jana Reinhardt, Deutschlandfunk-Nova-Games-Expertin

Wandersong gefällt unserer Games-Expertin, weil im Mittelpunkt die gut geschriebenen Unterhaltungen mit den Figuren dieser Spielewelt stehen. Das Spiel ist immer wieder überraschend und bereitet Freude, sagt sie. Auch, wer schlecht singt, wird nicht bestraft. 

Andererseits gebe es durchaus kleine Fehler im Game: "Das Springen im Spiel ist für ein Jump'n'Run echt nervig - aber dafür stirbt man auch nicht ständig", sagt Jana Reinhardt.

Wandersong gibt es für den PC und die Nintendo Switch.

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