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Wir können uns selbst zu mehr Kreativität und Konzentration trainieren. In dieser Ab 21 besprechen wir mit einem Neurologen wie das funktioniert und welche essenzielle Rolle unser Handy dabei spielt.

Anna hat gerade ihre erste eigene Wohnung in Köln bezogen. Aber nicht nur die Wohnsituation ist neu, nach einem Durchhänger im Lockdown fühlt sie sich jetzt grundsätzlich wieder glücklicher. Dazu beigetragen hat auch unter anderem ein Persönlichkeitstest und intensives Reflektieren als die Zeit in der Pandemie da war, vorher hat sie sich oft unnötig kritisiert. Auch Journaling hat ihr geholfen kreativer und produktiver zu werden.

"Mir fehlten jetzt eine ganze Weile so kleine Projekte, die mich am Leben halten. Das fühlt sich jetzt alles schon besser an."
Anna über mangelnden Input im Lockdown
Eine Frau sitzt auf einer Treppe
© privat / Anna
Anna

Einen ganz einfachen Tipp hat Anna auch noch: einfach mal ohne Handy aus dem Haus gehen. Einfach um zu erleben, was um einen herum so passiert und die Gedanken schweifen lassen.

Kreativität ist kein Talent

Neurologe und Psychiater Volker Busch sagt ebenfalls, dass das Handy bei mangelnder Kreativität und Konzentration oft der Übeltäter ist. Auch Multitasking existiere nicht wirklich: Wenn wir glauben, wir machen etwas parallel, switchen wir in Wirklichkeit nur hin und her. Wir machen also erst das eine, dann das andere und nicht beides gleichzeitig. Und dieses Umschalten zwischen den Dingen koste Kraft und Energie. Volker Busch berichtet im Ab21-Podcast, wie wir unser Gehirn jetzt noch trainieren können und er spricht darüber, dass Kreativität kein Talent ist und wir sie uns sogar antrainieren können.

  • Streamen, am Smartphone daddeln, alles gleichzeitig. Nicht gut! Medien ständig parallel zu konsumieren kann die Konzentrationsfähigkeit verschlechtern. Die Fachzeitschrift "Nature" hat diese Forschungsergebnisse veröffentlicht. Außerdem führe das Internet grundsätzlich dazu, dass man sich nicht mehr so gut auf eine Sache konzentrieren könne. Stattdessen schweife die Aufmerksamkeit von einer Sache zur nächsten.

  • Zahlreiche Studien belegen: Gehirntraining ist wirksam, wenn es richtig umgesetzt wird. Studien der Universität Frankfurt, der Charité in Berlin oder der Queen’s University in Kanada benennen, dass sich die Schwierigkeit des Trainings immer an die individuelle Leistungsgrenze des Nutzers anpassen solle. Dann kann auch eine Verbesserung im Alltag bemerkt werden.

  • Kurzfristige Hilfe ist aber noch einfacher und schneller zu erreichen: einen Schluck trinken! Die Universität von Connecticut hat rausgefunden, dass bereits ein Flüssigkeitsmangel von 1,5% sich negativ auf die Konzentration, die Lernfähigkeit und das Erinnerungsvermögen auswirken kann.

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