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Mit unserem Selbstbewusstsein verhält es sich ähnlich wie mit unseren Muskeln: Wenn es groß und stark werden soll, dann müssen wir es trainieren. In dieser Folge Ab21 hat die Selbstverteidigungstrainerin Aylin Çaka Tipps für das Verhalten bei Übergriffen und Raja erklärt, warum ihm die Bezeichnung als Geflüchteter inzwischen Kraft gibt.

"Selbstverteidigung fängt schon im Kopf an, indem ich mich selbstbewusst darstelle."
Selbstverteidigungstrainerin Aylin Çaka

Einige von uns wären gerne selbstbewusster. Denn wenn wir mit einer inneren Stärke durchs Leben gehen und diese auch ausstrahlen, dann können wir Probleme ganz anders bewältigen. Aylin Çaka ist Podcasterin und Selbstverteidigungstrainerin und sagt, dass Selbstbewusstsein für unangenehme und übergriffige Situationen enorm wichtig ist. "Wir müssen sagen: 'Okay, ich habe das Recht darauf, hier sicher durch die Gegend zu laufen und deswegen wehre ich mich", erklärt sie. Im Podcast gibt Aylin Çaka Tipps zur Selbstverteidigung.

Collage: Abwehrende Hände einer jungen Frau und Aylin Çaka
Aylin Çaka erklärt wie uns innere Stärke ein Gefühl der Sicherheit gegen kann.

Sprache kann unser Selbstbewusstsein beeinflussen

Worte können uns kleinmachen, oder sie können uns Kraft geben. Raja ist aus Syrien nach Deutschland gekommen und hat beides erlebt. Früher wollte er sich nicht als Geflüchteter bezeichnen, weil er mit einem Studierendenvisum und mit dem Flugzeug einreiste und erst später einen Asylantrag stellte. Im Podcast erzählt Raja, warum er seine Meinung darüber geändert hat und erklärt, weshalb ihn das Wort inzwischen stärkt.

"Ich dachte: Ein richtiger Geflüchteter ist eine Person, die so diesen traumatisierenden Fluchtweg erlebt hat und nicht wie ich, mit dem Flugzeug gekommen ist."
Raja über die Bezeichnung als Geflüchteter
Raja Khadour
© Lina Kordes
Raja bezeichnet sich inzwischen selbst als Geflüchteter.

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