CO2 lässt sich relativ schnell in Karbonatgestein umwandeln. In dieser Form könnten Forscher das CO2 dauerhaft aus dem Verkehr ziehen. Als versteinertes Treibhausgas.

Im Fachmagazin "Science" haben Forscher beschrieben, wie sie 2012 bei einem Geothermie-Kraftwerk auf Island damit angefangen haben, 250 Tonnen CO2 in Wasser zu lösen und dann in poröses Basaltgestein in unterschiedlichen Tiefen zu pumpen. In den Folgemonaten haben die Forscher immer wieder Wasserproben aus den Bohrlöchern genommen. Schon nach wenigen Wochen war der CO2-Gehalt im Wasser gesunken. Nach weniger als zwei Jahren war der Großteil des Kohlendioxids mineralisiert.

Ein Fünkchen Hoffnung

Das Treibhausgas reagiert mit Elementen wie Calcium, Magnesium und Eisen, wodurch es zu Karbonatgestein wird. Die Poren im Basaltgestein werden mit einem Kalkkristall zugesetzt, eine sehr stabile Verbindung, die dafür sorgt, dass das CO2 im Gestein bleibt. Ob das noch mit größeren Mengen an CO2 funktioniert, müssen die Wissenschaftler noch prüfen. In der Erdatmosphäre befinden sich rund 3000 Gigatonnen CO2.

Mehr über die Versteinerung von CO2: