Die IQB-Studie, die heute (13.10.2017) veröffentlicht wurde, hat es wieder einmal deutlich gezeigt: Die Leistungen deutscher Schüler lassen zu wünschen übrig. Nichts Neues, also hilft nur eins: sich selbst um die eigenen Bildung kümmern. Aber welche Lernmethoden funktionieren wirklich?  

Wer kennt das nicht: Alle Deadlines überschritten, der Druck ist so groß, dass das Lernpensum nur noch mit Nachtschichten machbar ist. So solltet ihr nicht lernen, aber das wisst ihr ja.

"Gerade an der Universität geht es vorwiegend um verstehendes Lernen. Aber auch wenn ich eine Fähigkeit, einen Skill, beherrschen will, ist es immer besser verteilt als massiert zu lernen."
Elsbeth Stern, Lern- und Intelligenzforscherin von der ETH-Zürich

So geht es besser:

  • Verteiltes Lernen: Informationen müssen vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis transportiert werden. Das braucht Zeit und Wiederholung.
  • Gemeinsam lernen: Lernen ist sozial, sagt Elsbeth Stern. Wer mit anderen lernt, kann sich austauschen, anderen etwas beibringen und von ihnen profitieren.
  • Gelerntes Reproduzieren: Mündlich Gelerntes erklären, entweder jemand anderem oder einem Aufnahmegerät.
  • Selbstmotivierendes Lernen: Auch wenn ein Stoff oder eine Sprache am Anfang schwer fällt - wenn ihr plötzlich anfangt zu verstehen, dann gibt das einen unheimlichen Motivationsschub, den ihr nutzen solltet.
  • Spaß beim Lernen: Alles, was die Motivation und den Lernerfolg steigert, ist erlaubt. 
  • Belohnung: Jeder hat seine eigene Belohnungskiste - etwa, sich etwas Leckeres zu essen zu kochen oder ins Kino zu gehen. Im Idealfall ist einfach das Gefühl, etwas richtig verstanden zu haben, Belohnung genug.
"Jeder Mensch findet es toll, wenn man in etwas besser wird."
Elsbeth Stern, Lern- und Intelligenzforscherin von der ETH-Zürich

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