Bei einer Grippe ist an Sport ja gar nicht zu denken. Aber was ist, wenn man nur ein bisschen Husten hat? Sport ist nicht grundsätzlich (un-)gefährlich.

Es ist kalt, die halbe Welt ist krank... Hände hoch, wer nicht hustet! Aha!

Wer die Grippe oder die Erkältung aber schon hinter sich hat und sich so langsam wieder gut fühlt, fragt sich möglicherweise, ab wann es mit dem Sport wieder o.k. ist? Joggen gehen zum Beispiel?

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Sportwissenschaftler Ingo Froböse rät, dass wir uns selbst kontrollieren sollen. Und zwar morgens ganz früh, noch bevor wir aufstehen. 

"Wenn wir am Hals den Puls messen und merken, dass die Herzfrequenz vor dem Aufstehen vier bis sechs Schläge höher ist als sonst, sollten wir liegen bleiben."

Definitiv auf Sport verzichten sollten wir, wenn wir eine virale oder bakterielle Infektion haben. Dann müssen wir aufpassen, gerade auch vor den viel zitierten Herzmuskelentzündungen. Aber wer nur etwas Schnupfen wegen einer Verkühlung habe, so Ingo Froböse, könne sich durchaus bewegen, aber dann bei reduzierter Belastung. 

Nach der Grippe: langsam wieder anfangen

Wen es mit einer Grippe dahin gerafft hat, der wird erst einmal gar nicht an Sport denken können. Sobald Aufstehen aber wieder geht und die Lust auf Sport sich leise meldet, empfiehlt der Sportwissenschaftler, es mit leichtem Walken anzugehen.   

"Ich empfehle, sich die ersten drei Tage nachdem das Schlimmste überstanden ist, sich erst mal wieder an das aktive Leben zu gewöhnen."

Ganz wichtig ist, dass nicht nur die Grippesymptome weg sind, sondern auch, dass wir KEIN Fieber mehr haben, bevor wir mit dem Sport wieder langsam anfangen. Auskurieren sei das Wichtigste, so Froböse.  

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