Verfilmte Computerspiele haben mittlerweile Tradition: Jetzt kommt die Rennsimulation "Need For Speed" in die Kinos. Ein traditionelles Kinogenre sind auch Kriegsfilme: "Lone Survivor" mit Mark Wahlberg erzählt die Geschichte eines Elitesoldaten in Afghanistan. Und in Jamaika führt an Tradition kein Weg vorbei. Musiker Gentleman kommt mit einer Doku über die Reggae-Kultur ins Kino.

Es gab schon einige ganz gut gelungene Videospiel-Verfilmungen ("Tomb Raider", "Resident Evil") aber auch schon ein paar wirklich miserable Spin-Offs ("Far Cry", "Dungeon Siege – Schwerter des Königs", beide Machwerke von Uwe Boll). Jetzt versucht sich also "Need For Speed" auf der Leinwand, eine der erfolgreichsten Autorenn-Simulationen aller Zeiten. Mit prominentem Hauptdarsteller (Aaron Paul aus "Breaking Bad") und einer Story, die maximal Rahmenhandlung ist. Damit niemand abgelenkt wird von qualmenden Reifen und wahnsinnigen Racing-Stunts. Was meint Ihr? Sind Videospiele grundsätzlich eine gute Filmvorlage? Eure Meinung an mail@dradiowissen.de.

Kriegs-Geschichten über "Kriegs-Helden" sind so eine Sache an sich. Und wenn sie dann noch von Amerikanern umgesetzt werden, ist die Gefahr von überbordendem Pathos und grenzenlosem Patriotismus immer nah. Damit hat auch "Lone Survivor" zu kämpfen, der die biografische Geschichte eines Elite-Soldaten (gespielt von Mark Wahlberg) aus dem Jahr 2005 erzählt. Mitten im Afghanistaneinsatz gerät er gemeinsam mit drei anderen Soldaten in einen Taliban-Hinterhalt. Zwar hat der Film auch keine komplett "durch-amerikanisierte" Haltung, kommt aber trotzdem nicht drum herum, an einigen Stellen zu heroisch und dadurch nicht immer glaubwürdig zu wirken.

Tilmann Otto, besser bekannt als Gentleman hat schon vor Jahren in Jamaika eine zweite Heimat gefunden – oder ist es eigentlich gar seine erste? Es gibt kaum einen Musiker, der international und vor allem im extrem traditionellen Jamaika derart anerkannt ist als "echter Rasta", als kompletter Reggae-Künstler, einer, der dazugehört obwohl er ganz offensichtlich keine Jamaikanischen Wurzeln hat. Sieben Jahre lang hat Tilmann sich immer wieder mal bei seinen Trips über den Inselstaat filmen lassen, bei Treffen, Zusammenkünften und natürlich auch bei musikalischen Kollaborationen mit jamaikanischen Größen. Daraus ist die einzigartige Dokumentation "Journey To Jah" entstanden, eine Doku über ein Lebensgefühl, die am Donnerstag in die Kinos kommt. Gentleman Tilmann Otto ist heute mein Gast in der Sendung.

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