Kinky Scarf, Cheeky Brief, Bungee-Strings... das sind weder hippe Superfoods noch neue Deo-Sorten, sondern Fachbegriffe für Schnitte von Herrenunterhosen. Von der Vielfalt der Formen und Materialen berichtet der Trikotagen-Fachverkäufer Michael Leder in Dein Sonntag. 

In Michael Leders Laden gibt es von normalen Boxern über Badesachen oder Stripper-Wear bis hin zu sexy Clubwäsche alles, was das Männerherz begehrt. Allerdings: Ein Großteil seiner Kunden sind tatsächlich Frauen, die für ihre Männer Unterwäsche shoppen, verrät er.  

"Wenn jemand einen String gekauft hat, kauft er immer einen String."
Michael Leder, Trikotagenfachverkäufer

Vom Äußeren her könne man den Männern nicht ansehen, was sie drunter tragen, erzählt der ist Trikotagen-Fachverkäufer unserem Moderator Sebastian Sonntag im Radio-Blinddate. Es komme durchaus häufiger vor, dass ältere Herren Reizwäsche kaufen. Und Stringtangas zum Beispiel würden überwiegend von Bankern gekauft, verrät Michael Leder,  weil die es nicht mögen, wenn sich die Unterhose unter dem Anzug abzeichnet. Auch beliebt: Der Männer-Push-up, der dank einer Schaumstoffeinlage den Penis unter einer engen Hose größer erscheinen lässt.

Junge Männer tragen Boxershorts

Und junge Männer, so Michael Leders Erfahrung, bevorzugen überwiegend Boxershorts, weil die bequem sind. Enger werde die Unterwäsche mit der ersten Freundin  - die Frauen mögen es nämlich lieber figurbetont, glaubt er. Die meistgekaufte Form sei übrigens die Pants, also die engen Shorts mit kurzen Beinen.

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