Gibt es nicht langsam genug Podcasts? Der Blick auf die re:publica zeigt: Nein! Auf der Netzkulturkonferenz haben wir die Podcast-Produzentin Maria Lorenz getroffen. Sie gibt Tipps, wie ihr euren Podcasts zum Erfolg verhelfen könnt.

Neben Netzpolitik, Nachhaltigkeit, digitaler Journalismus oder Smart Citys, ist auf der re:publica in diesem Jahr ein Thema besonders ins Auge gefallen: Podcasting. Die Bandbreite der Diskussionen zeigt, dass es einen großen Redebedarf gibt.

Wir haben deswegen die Podcast-Produzentin Maria Lorenz eingeladen, um über ihre Arbeit an Projekten wie "Gästeliste Geisterbahn" oder "Alles gesagt" für Zeit Online zu berichten. Ihr Mission-Statement zeigt ihre Passion fürs Podcasting.

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Im Gepäck hatte sie auch zahlreiche Tipps für Podcasterinnen. So empfiehlt sie, sich gründlich Gedanken über das Thema zu machen.

"Auch, wenn es einige meinen: Es gibt es noch nicht zu jedem Thema einen Podcast. Wer einen Podcast starten möchte, sollte schauen, ob man ein Thema drauf hat, zu dem es noch keinen Podcast gibt. Wenn es dann auch noch Menschen anspricht, die bisher keine Podcasts hören, dann ist es umso besser."
Maria Lorenz, Podcast-Produzentin

Ganz wichtig: Ein Podcast sollte nicht nach wenigen Episoden auserzählt sein. Wer Ideen für 25 Episoden hat, sollte loslegen. Wie wichtig die Soundqualität ist, wie man aus Gesprächspartnern mehr rausholt und wie man sich eine größere Hörerschaft aufbaut, das hört ihr im Gespräch mit Daniel Fiene und Herrn Pähler auf unserem Deutschlandfunk-Nova-Stand auf der re:publica. Zu Gast war auch Deutschlandfunk-Nova-Reporter Yannic Hannebohn, der die wichtigsten Trends der re:publica zusammenfasst.

Maria Lorenz, Daniel Fiene (Mitte) und Herr Pähler - live auf der re:publica
Maria Lorenz, Daniel Fiene (Mitte) und Herr Pähler - live auf der re:publica

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