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Kaufen, Kaufen, Kaufen: Gerade jetzt, da viele Läden geschlossen haben, schlagen wir im Internet kräftig zu. Doch unter unseren Anschaffungen verbergen sich so manche fragwürdige Kaufentscheidungen. In der Ab 21 reden wir über unsere Shopping-Fails.

Jan studiert Modedesign und liebt das Shoppen. Mehr noch: Er ist sogar ein bekennender Schnäppchen-Junkie und kennt das Gefühl nur zu gut, etwas zu kaufen, was man im nächsten Moment schon wieder so richtig bereut. Er berichtet uns über sein Kaufverhalten.

Zwischen Selbstbelohnung und Suchtverhalten

Benjamin Serfas ist Wirtschaftspsychologe an der Universität Duisburg-Essen. Er erklärt uns, was bei Spontan-Käufen bei uns im Gehirn abläuft und warum wir überhaupt so anfällig für bestimmte Angebote sind. Außerdem erfahren wir, wie wir es schaffen, unseren Kauf-Impuls zu bändigen.

"Wir haben das Bedürfnis, unsere Gelüste sofort zu befriedigen."
Benjamin Serfas, Wirtschaftspsychologe

Wissenswertes zum Shoppen

  • Menschen, die häufig und unkontrolliert Dinge kaufen, die sie eigentlich nicht brauchen, leiden möglicherweise unter einem Kaufzwang oder einer Kaufsucht. In Deutschland ist etwa ein Prozent der Erwachsenen davon betroffen oder gilt als gefährdet.
  • Egal ob das neue Smartphone, das alte und noch funktionierende Handy ablöst, oder der Schmöker, der im Regal verstaubt – Bullshit-Shopping ist sinnloser Konsum, der nicht zuletzt aus Sicht der Betroffenen keinerlei individuellen oder gesellschaftlichen Nutzen bringt. Das Gute: Laut Philosoph und Ökonom Philip Kovce lässt sich das heilen: Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Warum, erfahrt ihr hier.
  • Corona-Effekt? Im Jahr 2020 kauften laut Statista 18 Prozent der befragten Studienteilnehmer in der Regel mehrmals pro Woche online ein.
  • Surprise, Surprise: Im Online-Handel gibt es fast nie personalisierte Preise, die auf bestimmte Kunden zugeschnitten sind, zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz.
  • Übrigens: Über unser Konsumverhalten sagen Zukunftsforscher, dass durch die Pandemie Materielles in den Hintergrund treten wird. So seien Konsumverhalten und Geldausgaben maßvoller und bescheidener.

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