Facebook-Chef Mark Zuckerberg will auf verändertes Nutzerverhalten reagieren und baut den Newsfeed um. Denn Nutzer teilen ihre Inhalte zunehmend lieber mit wenigen. Letztlich geht es darum, wie Facebook in Zukunft Werbeplätze verkaufen kann.

Das Herzstück von Facebook ist die Timeline. Dort ploppen die neuesten Posts unserer Freunde und der abonnierten Seiten auf. Ein schier endloser Feed, den wir stundenlang nach unten scrollen können. Die ideale Plattform für Werbeplätze, die Facebook-Chef Mark Zuckerberg verkauft.

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Unter dem Vorwand, Facebook wolle wieder "privater" werden, hat Mark Zuckerberg die Reichweite von Medienseiten im vergangenen Jahr eingeschränkt. Hintergrund ist aber der, dass User, die auf Newsfeeds von Medien klicken, Facebook verlassen. Bisher mischten sich im Newsfeed Nachrichten von Freunden, Medien und eben Werbe-Posts. 

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User stehen auf kleine Gruppen und weniger Öffentlichkeit

Aber es gibt Anzeichen dafür, dass der Newsfeed in Zukunft nicht mehr ganz so gut funktionieren wird, sagt Zuckerberg. Und deswegen will er rechtzeitig gegensteuern: Der Internet-Konzern hat festgestellt, dass die Nutzer ihre Inhalte wie Fotos, Nachrichten oder Videos lieber nur noch mit einer kleinen Gruppe teilen. Beispielsweise als Facebook-Story, die nicht komplett öffentlich ist.

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Und das ist für Facebook ein Problem. Im Prinzip geht es um die große Frage: Wie kriegen wir Anzeigen von Unternehmen in eine eigentlich geschlossene Gruppe? 

Manche Experten reden auch schon davon, dass Messaging Apps wie Whatsapp der neue Newsfeed seien. Wenn das wirklich so kommen sollte, wäre auch das für Facebook problematisch. Denn bisher gibt es noch keine richtige Idee, wie der Konzern mit Whatsapp Geld verdienen könnte.

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