Welcher Staubsauger taugt was und ist nicht zu teuer? Oder ist ein Saugroboter vielleicht besser? Stiftung Warentest hat sich viele Modelle angeschaut.

Manchmal gibt es diese nervigen Investitionen, um die wir nicht herum kommen: Staubsauger zum Beispiel. So ein Staubsauger ist gar nicht so billig – mindestens 150 bis 200 Euro kann man da locker einplanen. Warum also nicht gleich richtig investieren und einen Saugroboter kaufen? Der macht die Arbeit, wenn wir weg sind – und wir haben uns viel Stress gespart. 

Leider sind Saugroboter auch extrem teuer. Zumindest die, die was taugen, sagt Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation hat Modelle in der Preiskategorie zwischen 405 und 950 Euro getestet: Davon schnitten nur zwei gut ab. Der Rest war befriedigend oder schlechter. 

Günstige Saugroboter schneiden schlecht ab

Günstige Saugroboter bis 200 Euro haben in vergangenen Tests aus den Jahren 2015 und 2017 nur mäßige Ergebnisse erzielt. Das lag laut Cecilia Meusel von der Stiftung Warentest aber vor allem daran, dass die Roboter auf Teppichböden viel liegen gelassen haben. Für Menschen, die in einer Wohnung mit Laminat oder Parkett wohnen, für die könnten die günstigen Saugroboter tatsächlich was sein. 

Wer sich aber sagt: Für möglichst wenig Geld hätte ich gerne ein Gerät, das auch was kann, die oder der sollte sich vielleicht doch lieber bei Staubsaugern umschauen. 

Staubsauger sind leiser geworden

Die gute Nachricht: Die neuen Modelle sind inzwischen viel leiser als die Staubsauger, die vielleicht seit Jahrzehnten bei unseren Eltern stehen. Aber es gibt Unterschiede. Bei der Lautstärke hat die Stiftung Warentest sogar die größten Unterschiede festgestellt. 

Vor allem der Ton ist wichtig, den der Staubsauger abgibt. Der kann nämlich auch bei leiser Lautstärke unangenehm sein. Deshalb rät Cecilia Meuser uns, im Laden, mit dem Staubsauger mal an eine Steckdose zu gehen und ihn anzuwerfen. Einfach um zu prüfen, ob wir mit dem Ton ein paar Jahre leben können.

Die meisten Staubsauger sind umweltfreundlich

Und wenn wir schon viel Geld für einen neuen Staubsauger ausgeben, dann darf er auch gerne umweltfreundlich sein. Beutellos zum Beispiel – damit sparen wir zwar die Staubsaugerbeutel, Cecilia Meusel gibt aber zu bedenken, dass das Ausleeren ziemlich eklig sein kann. Denn dann wirbelt der ganze Staub wieder auf, den wir vorher eingesaugt haben. 

Beim Thema Umweltfreundlichkeit hat die Stiftung Warentest drei Kriterien, auf die sie bei ihren Tests achtet. Und in diesen drei Kategorien erzielen die meisten Staubsauger ziemlich gute Ergebnisse:   

  • Wie wirksam hält der Staubsauger den eingesaugten Staub zurück?
  • Wie laut ist der Staubsauger auf Teppich und Hartboden?
  • Wie viel Strom verbraucht der Staubsauger?

Bei Hartböden reichen günstige Modelle

Grundsätzlich gilt: Wer einen Hartboden hat, also Laminat, Fliesen oder Parkett zum Beispiel, die oder der kann sich auch einen günstigen Staubsauger zulegen. Auf diesem Untergrund schaffen eigentlich alle Staubsauger das, was von ihnen erwartet wird. Bei Teppich sieht es anders aus. Und besonders schwierig wird es, wenn ihr Teppich und Tiere habt. Da kommen die meisten Staubsauger nicht über ein "Befriedigend" bei der Stiftung Warentest hinaus. 

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