Wir kennen sie, die Grooves, bei denen wir nicht mehr stillhalten können und ausgelassen unseren Körper zum Beat bewegen. Doch wie lässt er sich wissenschaftlich untersuchen - der Beat? Eine Peng-Labor-Versuchsanordnung.

Maria Witek ist kein DJ, sondern Wissenschaftlerin und forscht nach dem Beat, der uns auf die Tanzfläche treibt. Dafür hat sie Drum-Breaks isoliert, dann alle Rhythmen auf die gleiche Geschwindigkeit gebracht, damit sie miteinander vergleichbar sind - 120 Beats per Minute.

Nicht zu simpel, nicht zu komplex

So sind mehrere Rhythmen am Computer entstanden, die ziemlich seltsam klingen. Maria Witek geht so der Frage nach, wie kompliziert oder einfach ein Beat sein muss, damit er zum Tanzen anregt. Befragt wurden die Probanden per Online-Abstimmung - wer will, kann sich mal selbst durch die Beats klicken. Die klingen recht stumpf von super simpel bis verkopft, aber manchmal ist einer der dabei, bei dem direkt der Fuß ein bisschen wippt.

Und das Ergebnis von Maria Witek? Der Beat sollte nicht zu einfach, aber auch nicht zu komplex sein. Am besten funktioniert also: medium funky. Aber: Einen wissenschaftlich perfekten Beat gibt es nicht, sagt Maria Witek. Ganz im Gegenteil hat sie herausgefunden, dass gerade die Abweichungen im Takt Lust auf Tanzen machen.

Mehr Informationen zur Tanzmusikforschung:

Die Details der Untersuchung von Maria Witek auf PLOS ONE

Die Website von DJ Thury Tonarm