Waschmaschine, Bücherkisten, Eichenschrank - jeder Umzug bedeutet viel Arbeit und Stress. Wir haben ein paar Tipps für euch, die beim nächsten Umzug hilfreich sein könnten.

Unser Reporter Pascal Fischer hat sich für uns informiert, wie der Umzug garantiert ein bisschen weniger stressig wird:

  • Listen schreiben und vor allem vorher auch im Netz nach Umzugs-To-do-Listen suchen. Denn ein Umzug ist meistens so umfangreich, dass niemand an alles denken kann - Listen für die Reihenfolge beim Packen, aber auch Listen für die Behörden und Unternehmen, bei denen ihr euch ummelden müsst.
  •  Idealerweise fangt ihr so früh wie möglich mit der Planung an - und auch mit dem Einpacken. Sachen, die ihr selten benutzt, wie zum Beispiel die Weihnachtsdeko, können schon frühzeitig in Kisten verschwinden.
  • Ein Umzug ist aber auch immer die beste Gelegenheit zum Aussortieren - und zwar so viel wie möglich. Alles, was ihr nicht mehr braucht, kommt weg. Das ist nur unnötiger Ballast, mit dem ihr eure Helfer nervt.
"Absurd oder erschreckend war eine Person, die den kompletten Sperrmüll, den sie im Keller gesammelt hat, umgezogen hat. Weil er es nicht geschafft hat, einen rechtzeitigen Termin zu vereinbaren. Das fand ich sehr gewöhnungsbedürftig, weil: Wer will denn den Sperrmüll in der neuen Wohnung haben?!"
Jill Tatzreiter vom Ordnungsservice Ord-endlich.de
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Beim Packen der Kisten stellt sich die Frage: Schön organisiert, also Bücher zu Büchern und Platten zu Platten? Oder doch lieber aufs Gewicht der einzelnen Kisten achten und alles durcheinander würfeln? Die Tipps einer Kollegin:

  • Die Kisten nach Räumen sortieren, dann können die Bücher vielleicht mit Sofakissen zusammengepackt werden.
  • Ihr könnt Papier sparen, wenn ihr Handtücher und Klamotten verwendet, um zerbrechliche Gegenstände einzuwickeln.
"Keine Altlasten mitnehmen in die neue Wohnung - keine Liebesbriefe von den Exlovern. Das lassen wir alles zurück. Und es darf nur mitkommen, was ich in einem schönen neuen Zuhause haben möchte."
Jill Tatzreiter vom Ordnungsservice Ord-endlich.de
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Jill Tatzreiter vom Ordnungsservice Ord-endlich.de hat übrigens noch einen Tipp fürs Ausmisten: Erst alles einpacken, was ihr unbedingt mitnehmen möchtet. Alles, was ihr nicht mehr braucht, lasst ihr in der Wohnung und veranstaltet eure Auszugsparty. Die Gäste dürfen dann mitnehmen, was sie wollen. So wird es immer weniger. Aber klar, um den letzten Rest müsst ihr euch selber kümmern.

"Da gibt’s nen Umtrunk, eine Verabschiedungsparty, man lädt die Gäste dazu ein, sich herzlich zu bedienen an den Sachen, die nicht schlecht sind, aber einfach nicht mehr zu einem passen. Und dann erspart man sich das mühsame Wegbringen und jemand anderes hat noch Freude.“
Jill Tatzreiter vom Ordnungsservice Ord-endlich.de

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