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Viele von uns arbeiten, studieren und verbringen ihre Freizeit an einem einzigen Ort – und das ist zu Hause. In dieser Ab21-Folge sprechen wir mit einer mal mehr, mal weniger chaotischen Studentin, und eine Ordnungsliebhaberin gibt uns ein paar Tipps.

Wir wissen nicht mehr so genau, wann wir das letzte Mal was anderes als unseren Schlafanzug getragen haben. Unser Geschirr müsste auch dringend mal abgewaschen werden, bevor sich auf den verkrusteten Tellern neues Leben bildet. Und etwas frische Luft würde eigentlich auch guttun. Homeoffice, digitales Lernen und ein Jahr Corona-Pandemie haben dafür gesorgt, dass derartige Verwahrlosung vielen von uns bekannt ist.

"Das Chaos verläuft bei mir wie eine Sinuskurve. Es kippt immer von einem Extrem ins Andere."
Lotti über ihr derzeitiges Leben zwischen Chaos und Struktur

Lotti studiert Filmwissenschaft und kann seit Pandemiebeginn auch bei sich Phasen leichter Verwahrlosung beobachten. Bei ihr wechseln sich die mit gut strukturierten Tagen ab, sagt sie. Vor der Pandemie sei sie weniger chaotisch gewesen, doch da habe sie auch viel weniger Zeit zu Hause verbracht.

Lotti
© Lotti
Lotti versinkt in ihrem 13-Quadratmeter-Appartement auch mal im Chaos.

Mit Selbstorganisation das Chaos ordnen

Hannah geht seit Jahren nie ohne einen analogen Planer aus dem Haus. Der helfe ihr, Struktur zu schaffen, vermeide das Chaos und unterstütze sie bei der Verwirklichung ihrer Ziele. "Selbstmanagement ermöglicht mir, das was ich in meinem Leben haben möchte, in mein Leben zu holen", sagt Hannah. Im Podcast erfahrt ihr, wie ihr mit drei Stufen das Chaos in eurem Leben in den Griff bekommen könnt.

Hannah Stienen
© Hannah Stienen
Hannah erklärt auf Instagram wie wir uns besser organisieren.

Wissenswertes über (Un-)Ordnung:

  • Die Japanerin Marie Kondo ist wohl die bekannteste Aufräum-Expertin der Welt. 2019 landete sie mit ihrer Streaming-Serie "Aufräumen mit Marie Kondo" einen
    Überraschungshit. Darin erklärt sie, wie Ausmisten (vor allem im Kleiderschrank) zu mehr Selbsterkenntnis oder einem erfüllteren Leben führen kann. In ihrem aktuellen Buch rückt Marie Kondo unaufgeräumten Schreibtischen zu Leibe.
  • Chaos in der Wohnung führt zu Zoff in der Partnerschaft. Das ergab eine Umfrage von Elite Partner. Dort gaben 44 Prozent der befragten Paare an, Unordnung zu Hause sei der häufigste Grund für Streit und Krisen in Beziehungen.
  • Männer sind unordentlich und Frauen lieben es, den Putzlappen zu schwingen. Dieses Klischee ist immer noch tief in vielen von uns verankert, wie eine Studie von Forschenden aus den USA und Australien zeigt. 300 Männer und Frauen sollten dafür Fotos von chaotischen Wohnungen den Geschlechtern zuordnen. Ordentliche Wohnungen wurden hauptsächlich Frauen, unordentliche dagegen hauptsächlich Männern zugeordnet.

Hier könnt ihr noch mehr Ordnung ins Chaos bringen:

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