Einkaufen, als würde es jetzt über Wochen nichts mehr geben und dann feststellen: Ups, das reicht doch noch für eine ganze Weile. Wäre allerdings schade, wenn Obst und Gemüse jetzt vergammeln. Wie also richtig lagern?

Der Klassiker unter den Lagerfehlern: Äpfel und Bananen gemeinsam in eine Obstschale legen. Das Problem dabei: Äpfel stoßen, genau wie Birnen und Pflaumen, das Gas Ethylen aus. Das führt bei Bananen dazu, dass sie schneller reifen. Kann man natürlich auch nutzen, zum Beispiel, damit noch grüne Bananen schneller reifen. 

Obst und Gemüse, das empfindlich auf Ethylen reagiert:

  • Avocados
  • Gurken 
  • Tomaten 
  • Kohlgemüse 
  • Kohlrabi 
  • Lauch 
  • Salat 
  • Mangos

Noch ein Profi-Tipp für Bananen: Am besten hängend lagern, dann bekommen sie nicht so schnell matschige Stellen. Äpfel hingegen halten sich besonders lange, wenn es kühl ist. Die können also im Keller oder Kühlschrank aufbewahrt werden.

Tomaten und Gurken nicht in den Kühlschrank

Tomaten hingegen sollten nicht in den Kühlschrank, empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW in ihrem "Lagerungs-ABC", einer pdf-Datei zum Runterladen die auf 111 Seiten Tipps zur Lagerung von allen möglichen Obst- und Gemüsesorten bietet. Recherchiert hat diese Tipps Marina Klein, eine Studentin der Uni Wuppertal.

"Die Tomaten sind so eine kleine Diva. Die mag es nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm. Zu kalt, dann werden die schnell schimmelig und verlieren an Geschmack. Zu warm, dann faulen die schnell."

Auch nicht in den Kühlschrank gehören Salatgurken. Die werden da nämlich wässrig und verlieren an Geschmack, hat Marina Klein herausgefunden. Im Regal werden sie zwar schneller gelb, schmecken aber dafür immer noch super.

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