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Ohne Nachweis geht es nicht: Alle Menschen, die in Deutschland einreisen, müssen ihn aktuell vorlegen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich testen lassen. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Tests im Ausland zu machen – und auch die Preise variieren.

Tausende Menschen haben sich die vergangenen Wochen auf Reisen im Ausland mit dem Coronavirus angesteckt – die meisten kamen aus Urlaubsregionen in Spanien, der Türkei oder den Niederlanden zurück. Um die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland einzudämmen, gelten daher seit dem 1. August wieder verschärfte Einreiseregeln.

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Jede und jeder, die aus dem Ausland nach Deutschland einreist, braucht eines der drei Gs (geimpft, getestet, genesen). Für die Tests bedeutet das: ein negativer PCR-Test, der weniger als 72 Stunden alt ist, oder ein negativer Antigen-Test, der vor weniger als 48 Stunden gemacht wurde. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren und es gibt Sonderregelungen für Grenzpendler.

Corona-Tests müssen vor Einreise nach Deutschland im Ausland gemacht werden

Wer in diesen Tagen ins Ausland reist, muss sich vor der Rückreise genau informieren, welche Bestimmungen für das jeweilige Land gelten – und im Zweifelsfall etwas Zeit für einen Test einplanen. Aktuelle Informationen gibt es auf der Webseite des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland. Die Möglichkeiten sind vielfältig:

  • An Flughäfen oder in größeren Städten gibt es gute Chancen, Teststellen zu finden.
  • Auch viele Arztpraxen oder Apotheken bieten Tests an.
  • In Ländern wie Österreich gibt es sogar "Teststraßen", bei denen man einen Termin buchen kann.

Was von Land zu Land stark variiert, sind die Preise: Österreich, Dänemark und die Niederlande bieten kostenlose Tests an – auch für Touristen. In Tschechien kostet ein Antigen-Test maximal 7,80 Euro, in Frankreich circa 25 Euro. Einen PCR-Test kann man dort für 43,89 erwerben.

"Und wie so oft: Richtig teuer wirds dann in manchen skandinavischen Ländern: In Island kosten die Tests für die Rückreise 96 Euro."
Deutschlandfunk-Nova-Reporter Johannes Döbbelt

Vergleichsweise teuer wird es in Ländern wie Belgien: PCR-Tests kosten hier bis zu 55 Euro. Die höchsten Preise Europas werden in Finnland und Island verlangt: In Island kosten PCR-Tests rund 96 Euro. Am Flughafen von Helsinki in Finnland muss man als Einzelperson rund 179 Euro für einen Antigen-Test zahlen.

Weiter besondere Regeln für Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete

In manchen Fällen bringt aber auch der Tests nichts – oder zumindest nur etwas Ruhe. Für Hochinzidenzgebiete wie Spanien oder die Niederlande gilt: Alle, die nicht genesen oder geimpft sind, die müssen bei der Rückkehr für mindestens fünf Tage in Quarantäne.

Bei ausgerufenen Virusvariantengebieten müssen Einreisende in jedem Fall zwei Wochen in Quarantäne und einen Test vorlegen. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene. Daher sollte man auch kurz vor der Abreise die Webseite des RKIs aufrufen, um zu checken, ob das eigene Urlaubsland neu eingestuft wurde.