Mit dem Ziel gegen Social Bots und Spam vorzugehen, hat Twitter vorläufig mehrere tausend Nutzerkonten gesperrt. Einige Accounts, darunter bekannte Trump-Anhänger, haben viele Follower dadurch eingebüßt.

Zurzeit trended auf Twitter der Hashtag #TwitterLockout. Der Mikrobloggingdienst hatte verdächtige Nutzerkonten, die als potenzielle Social Bots eingestuft wurden, kurzerhand gesperrt. Zahlreiche Trump-Anhänger und bekannte konservative Persönlichkeiten in den USA hatten dadurch über Nacht mehrere tausend Follower verloren. Viele posteten die Anzahl der Follower, die sie verloren hatten, und machten ihrem Ärger Luft. Dazu zählt auch Richard Spencer eine Führungsfigur der Altright-Bewegung, der innerhalb weniger Stunden gut 1000 Follower verloren haben soll.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

Die User, deren Konten gesperrt wurden, werden häufig von Twitter angeschrieben und dazuaufgefordert, die eigene Telefonnummer zu nehmen. Damit will Social-Media-Dienst überprüfen, ob ein Mensch hinter dem Account steckt oder ein Social Bot. So lassen sich dann auch fälschlicherweise gesperrte Accounts wieder reaktivieren.

Vor allem Trump-Anhänger sind über diese Maßnahme verärgert, da sie das Gefühl haben, dass Twitter mit zweierlei Maß messe und es nur darum gehe, ihre Meinung zu unterdrücken. Dazu hat sich das Unternehmen ganz klar geäußert: Man verfolge keinerlei politische Ziele mit den Sperrungen, sondern es gehe darum sicherstellen, dass die Accounts von Menschen geführt würden. Für eine bessere Debatte auf Twitter führt das Unternehmen auch neue Regeln ein, die den Bots engere Grenzen setzen sollen. Die Verschärfung war bereits im Januar angekündigt worden. 

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

In Zukunft ist es nicht mehr erlaubt, innerhalb kurzer Zeit die gleichen Inhalte auf verschiedenen Accounts zu posten. Oder auch von multiplen Accounts parallel und automatisiert Beiträge zu liken oder zu sharen. Das hat auch Folgen für Apps wie Tweetdeck, die genau diese Funktionalität angeboten haben. Ab dem 23. März ist das aber nicht mehr möglich

Mehr zu Social Bots:

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.