Sonja und Günter waren jahrelang auf und mit Pferden in der Wildnis Nordamerikas unterwegs. Die Pferde unterstützten sie - und verlangten ihnen gleichzeitig Verantwortung ab.

Sieben Jahre lang sind Sonja Endlweber und Günter Wamser durch die USA, Kanada und Alaska geritten, 10.000 Kilometer haben sie dabei zurückgelegt. Sonja sagt: Die Pferde haben das meiste vorgegeben - das Tempo, die Schlafplätze, die Pausen. Jeder hatte zwei Pferde dabei: ein Reitpferd und ein Packpferd.

Die Pferde haben Sonja und Günter einerseits unterstützt: Sie haben das Gepäck getragen und sie selbst. Andererseits bedeuten sie eine große Verantwortung: Im Gegensatz zu einem Fahrrad kann man sie nicht einfach abstellen und alleine lassen. Sie brauchen Betreuung, Pflege, Futter, ärztliche Versorgung - und Schutz vor Wildtieren wie Grizzlybären.

Sonja Endlweber und Günter Wamser auf Pferden in der Wildnis
© Sonja Endlweber / Günter Wamser
Sonja Endlweber mit ihrem Pferd
© Sonja Endlweber / Günter Wamser

Am Anfang haben Sonja und Günter alle zwei Wochen ein Dorf aufgesucht, später in Kanada waren sie wochenlang allein in der Wildnis unterwegs. Ganz wichtig dabei: gute Planung. Sie haben Kontakt mit Jägern und Berufspiloten aufgenommen, die ihnen Proviant mitgebracht und an bestimmten Orten hinterlegt haben.

Im Gespräch mit Donya erzählt Sonja, warum sie so lange in der Wildnis unterwegs waren, was sie im Winter mit den Pferden gemacht haben und wie sie einen vier Grad kalten und einen Kilometer breiten Fluss durchqueren konnten. (Zum Hören oben auf den Playbutton klicken.)

Sonja Endlweber und Günter Wamser mit Pferden in Nordamerika
© Sonja Endlweber / Günter Wamser
Sonja Endlweber und Günter Wamser mit ihren Pferden in der Wildnis
© Sonja Endlweber / Günter Wamser
Sonja Endlweber und Günter Wamser mit Pferden in der Wildnis
© Sonja Endlweber / Günter Wamser

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