Ein neues Jahr liegt vor uns. Das bedeutet trotz Pandemie: Ganz schön viele Chancen. Rebecca visualisiert sich ihre Pläne, damit sie weiß, worauf sie sich freuen kann. Ein neues Jahr - neue Pläne. Unser Thema in der Ab 21.

Durch die Pandemie ist vieles schwieriger geworden – vor allem lässt sich durch die ungewissen Umstände sehr viel schlechter das eigene Leben planen. Rebecca nimmt sich für 2022 aber trotzdem einiges vor. Ihr größtes Highlight: Endlich ihren Master abschließen.

Keine Vorschau ohne Rückblick

Für sie gehört die Jahresplanung zu ihrem Alltag. Jedes Jahr gegen Ende Dezember und Anfang Januar überlegt sich die Studentin und Youtuberin, was sie im nächsten Jahr erreichen möchte. Dafür ist aber für sie unbedingt notwendig, erst einmal das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Sie fragt sich: Was habe ich erreicht? Was war gut? Was war schlecht?

Aus diesen Erfahrungen spinnt sie ein Motto für das kommende Jahr. Für sie wird es in 2022 vor allem darum gehen, Projekte und Dinge abzuschließen – zum Beispiel ihren Masterabschluss.

Rebecca
© Rebecca
Rebecca plant gerne ihr Jahr genau – damit sie Dinge hat, auf die sie sich freuen kann.

Wenn sie sich genügend Gedanken gemacht hat, ist ein wichtiger Schritt, die Stationen und Projekte für das kommende Jahr festzuhalten. Das kann in einem Notizbuch sein oder aber auch auf dem Laptop oder Smartphone.

Rebecca erzählt, dass sie dafür eine Planungsapp mit Timeline nutzt. Sie nimmt sich keinen festen Tag vor, an dem die Planung abgeschlossen sein muss. Sie versucht lieber spontan einen Tag zu wählen, an dem sie Lust darauf hat.

"Organisation ist für mich auch ein Weg kreativ zu sein. So kann ich mir überlegen, was ich aus mir heraussprudeln lassen will."
Rebecca Alvarado, Youtuberin

Die Planung ist für Rebecca wichtig, denn sie hilft ihr, sich zu fokussieren und Projekte genauer zu umreißen. Doch wenn es mal nicht klappt: Dann ist es eben so. Sie versucht sich nicht zu sehr auf die Pläne zu versteifen.

Diese Einstellung habe ihr gerade zu Beginn der Pandemie geholfen. Die Energie, die sie in der Zeit nicht mehr ins Studium stecken konnte, nutzte sie stattdessen für ihre selbstständige Arbeit auf Youtube.

Deshalb sagt sie auch: Es geht weniger darum, konkrete Pläne zu fassen, als vielmehr darum, sich seinen Wünschen bewusst zu werden.

Alex in einem weißen zerrissenen T-Shirt
© Alexander Freise | Sharon Duursma
Alex möchte mit Dingen aufhören, die ihn von seinen Emotionen ablenken – dazu zählt für ihn auch Alkohol.

Alex hat sich für sein kommendes Jahr ähnliches vorgenommen. Er geht seine Planung ganzheitlich an und will sich vor allem auf seine Bedürfnisse und Emotionen konzentrieren.

In der Ab 21 erzählt Alexander, wie ihm seine Schematherapie geholfen hat und was er davon mit ins neue Jahr nehmen will. Außerdem hört ihr, wie Rebecca bei ihrer Jahresplanung vorgeht und dabei trotzdem versucht, nicht zu streng mit sich selbst zu sein.

Hörenswert


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