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Der Schweizer Unternehmer und Yotuber ist seit Kurzem Millionär. Wie der 24-Jährige das mit Aktien und Sammelkarten geschafft hat – und was er nun plant.

Schon als Jugendlicher handelte Thomas mit Yu-Gi-Oh- und Pokémon-Karten – damals mit dem Ziel, mehr dieser Sammelkarten zu besitzen. Weil sein Taschengeld nicht reichte, begann er, gegen immer höherwertige Teile zu tauschen. "Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass mir das einfach Spaß macht, es wurde immer professioneller, und heute ist es ein Online-Shop", sagt Thomas.

"Youtube und Blogs haben mich motiviert, mit 18 ein Aktiendepot zu eröffnen und mein erstes Investment zu tätigen."
Thomas über seine ersten Erfahrungen mit Aktien

Der Shop für Tauschkarten ist einer der Gründe, weshalb der Schweizer Millionär ist. Vor rund zweieinhalb Jahren hat Thomas sein Hobby und seinen Nebenjob zum Vollzeitjob gemacht. Als Unternehmer und mit Aktien hat er sich das Geld erarbeitet. Zum Aktienhandel fand er über ein generelles Interesse an Zahlen und logischem Denken. Youtube-Videos und Blogs brachten ihn mit 18 schließlich dazu, sein erstes Aktiendepot zu eröffnen.

Wie Thomas mit Verlusten klarkommt

Inzwischen liest Thomas jeden Tag 40 Seiten Fachliteratur und gibt sein Finanzwissen als "Sparkojote" auf Youtube und in seinem Blog weiter. Ihm selbst habe ein solches Angebot gefehlt, begründet er seine Motivation. Rein mit Investments wäre Thomas wahrscheinlich nicht so schnell Millionär geworden, sagt er: "Dafür braucht es wegen des Zinseszinses schon länger. Das dauert, bis der richtig ins Rollen kommt."

"Das Allerwichtigste ist: Nur Geld investieren, das ich jetzt nicht zum Leben brauche, damit ich nicht unter Druck gerate."
Thomas über die Grundregel beim Vermögensaufbau

Thomas empfiehlt, nur Geld in den Vermögensaufbau zu stecken, das gerade nicht für den Lebensunterhalt wie Miete, Lebensmittel oder Urlaub benötigt wird. Und: Wer sein Geld langfristig investieren will, der müsse auch mit kurzfristigen Verlusten klarkommen. Sein eigenes Depot hätte zu Beginn der Corona-Pandemie mit 50.000 Schweizer Franken - rund 45.000 Euro - im Minus gestanden. Trotzdem habe er statt in Panik zu verkaufen, sogar dazu gekauft – und am Ende gewonnen. "Man muss ein bisschen über seinen Schatten springen und langfristig denken", rät Thomas.

Nicht nur auf passives Einkommen setzen

"Es sind viele Faktoren, die aufeinandertreffen, die zu einem gewissen Grad passen müssen", so der 24-Jährige. Deshalb rät er Menschen, die Vermögen aufbauen wollen, nicht nur am passiven Einkommen – also Aktien und Ähnlichem – zu arbeiten, sondern auch das aktive Einkommen – durch Arbeit und Weiterqualifikation – zu erhöhen.

"Wenn man angestellt ist, sollte man sich weiterbilden und eine gute Ausbildung machen", führt er aus. "Oder man ist als Unternehmer tätig und fleißig, muss aber auch Glück haben." Sein eigenes Einkommen will Thomas möglichst schnell verdoppeln – aus der Million sollen in einem Jahr zwei Millionen werden.

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