Jährlich sterben 1,5 Millionen Menschen an Tuberkulose, die meisten davon in Afrika. Doch es gibt Hoffnung: Ratten könnten verhindern, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet.
Wenn es uns im Winter kalt wird, können wir einfach die Heizung aufdrehen. Tiere können das natürlich nicht. Deshalb haben sie Strategien entwickelt, um sich gegen die Winterkälte zu wappnen.
Rinder, Schafe und Ziegen sind schlecht für das Klima, weil sie beim Rülpsen und Furzen Treibhausgase ausstoßen. Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass auch Büschelmücken den Klimawandel beeinflussen.
Schimpansen sehen ja eigentlich niedlich aus. Aber das Äußere täuscht manchmal. Beobachtungen bei wildlebenden Schimpansen zeigen: wenn ihnen der Kragen platzt, sind sie zu allem bereit.
Wenn Tierarten vom Aussterben bedroht sind, steckt oft der Mensch dahinter. Aber auch ansteckende Krankheiten können ihnen zusetzen. Wie dem Tasmansichen Teufel, der mit einer ansteckenden Krebskrankheit zu kämpfen hat.
Neue Tierarten können durch genetische Veränderungen entstehen. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen aber, dass sie auch durch Hybridisierung entstehen können. Möglicherweise muss der Artbegriff dadurch neu definiert werden.
Millionen von Fröschen werden in Asien jährlich gejagt, um sie als Delikatesse nach Europa zu exportieren. Bis heute werden den lebendigen Tieren die Schenkel auf brutalste Art herausgerissen oder abgeschnitten.
In der Vogelwelt sind die Geschlechterrollen oft klar verteilt: Männchen sind schöner und größer als die Weibchen und die kümmern sich fast alleine um den Nachwuchs. Aber es gibt auch Ausnahmen: Der afrikanische Grillkuckuck hat in Sachen Familienplanung die Rollen getauscht.
Stubenfliegen stehen auf Körpergerüche. Denn da, wo es bei uns müffelt, finden sie etwas zu futtern. Blöd: Beim Kampf "Menschen gegen Insekten" sind sie klar im Vorteil.
Wer hat schon Lust, jeden Tag auf die Jagd zu gehen? Silberdachs, Maulwurf oder Vielfraß auf jeden Fall nicht. Deshalb legen sie riesige Vorräte an. Die sind teilweise viel größer als sie selbst.
Die Eremitage in St. Petersburg ist eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Nicht nur die Gemälde, auch die vierbeinigen Bewohner des ehemaligen Palasts sind mittlerweile echt beliebt: die berühmten Museumskatzen.
Es ist wirklich wie im Film: Dorie und Marlin entdecken bei "Findet Nemo" in der Tiefsee ein Licht. Doch dahinter steckt der Anglerfisch, der großen Hunger hat. Deutschlandfunk-Nova-Tierexperte Mario Ludwig kennt noch mehr Tricks von Tieren, um an Essen oder Sex zu kommen.
Wachtelkönig, Großtrappe oder Juchtenkäfer - das alles sind zwar kleine Tiere, aber sie haben schon manches Großbauprojekt blockiert. Und sie zu schützen kostet viel Geld.
In einem Naturschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern leben inzwischen 250 Nandus. Die Straußenvögel kommen eigentlich aus Südamerika - haben hier aber optimale Bedingungen.
Es gibt mehrere Insektenarten, die sich selbst zur Explosion bringen, wenn Angreifer sich ihrem Nest nähern. Wie und in welchen Situationen die Kohlblattlaus, die Kamikazeameise oder die Termite sich selbst ein Ende setzen, um ihren Nachwuchs zu schützen, weiß Mario Ludwig.
Zu den meist besuchten Attraktionen Reykjaviks zählt das Penismuseum. Es ist die weltweit einzige Sammlung von Tierpenissen. Die Kollektion umfasst die besten Stücke von mehr als 300 Tieren.